Dennis Deutschkämer

Geschützt: Inventarisierung und Materialverwaltung mit „Share Economy“ und „Crowdsourcing“

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Jetzt werdet mal nicht Konservativ …

Hauptsache nicht Berlin!
Hauptsache nicht die Plattform!

So, oder so ähnlich kann man einige Aussagen und Taten deuten, wenn man sich einige neue Beschlüsse und Anträge anschaut.

Es gibt Anträge, welche das „Gendern“ in Texten der Partei verbieten wollen.
Es gibt immer mehr Schwingungen, welche sich wieder von sozialen Themen abgrenzen wollen.

 

„Wir sind keine Linkspartei mit Internetanschluss!“

Das ist richtig! Aber nicht, weil wir „nicht linke Themen“ besetzten, sondern weil wir (Piraten) eine andere Politik machen/wollen! Unsere Intention und die Motivation unterscheiden sich häufig erheblich von anderen Parteien im „linkeren“ politischen Spektrum.

 

Nun werden immer mehr Anträge gestellt und Beschlüsse gefasst, bei denen man merkt und merken soll, dass man sich von gewissen „Ideologien“ distanzieren möchte.

 

Vertreten werden diese „Ideologien“ von einigen Menschen, welche sich in Teilen in der Progressiven Plattform organisieren.

 

Viele dieser Menschen, sind sehr polarisierend und – wenn man so sagen will – „penetrant“ im Versuch die eigenen Ansichten durchzusetzen.

 

Diskussionen um Themen sorgten/sorgen häufig für sehr viel Ärger und Streit und enden meist auf einer sehr persönliche Ebene.

 

So verband man, über die Zeit, gewisse Themen/Ansichten mit gewissen Menschen. (Ich erinnere mich da an „Themen, statt Köpfe!“)

 

Um also den Diskussionen aus dem Weg zu gehen, welche wahrscheinlich wieder für Ärger und/oder Streit sorgen könnten, wollen einige diesen Themenfelder/Ansichten aus dem „Parteileben“ mittels Antrag auf Vermeidung/Unterlassung/Verbot, rausnehmen.

 

Was ein Quatsch…

 

Diskussionen vor dem entstehen ersticken zu wollen, schafft keinen Diskurs. Schafft keine neue Ansicht auf schon vorhandene Themen. Schafft keinen Blick über den Tellerrand hinaus. Und schafft kein Verständnis für viele Menschen innerhalb der Gesellschaft.

 

Das Internet, als Kommunikation Plattform, um den Bogen auf die sog. „Kernthemen“ zu spannen, ist ein gewaltiges technisches Werkzeug, aber nur durch eine soziologische Motivation wurde es erschaffen. Und nur durch die soziologische Motivation eines jeden Menschen ist es zu dem geworden, was es heute ist.

 

Ich persönlich möchte meinen Kopf nicht vor anderen Ansichten oder Themen verschießen, auch wenn diese für mich als „weit hergeholt“ oder gar „unsinnig“ erscheinen. (Das Fass mit den Narrativen lass ich mal zu…)

 

Ich möchte auch in Zukunft mit Hilfe von anderen Themen/Ansichten meine Eigenen Themen/Ansichten verfeinern und ausbauen!

Es gehört für mich zur persönlichen Weiterentwicklung eines Menschen und auch einer Partei dazu.

 

Eine inhaltliche „Verbotspolitik“ sollte nicht das Mittel sein, um Streit und Ärger aus dem Weg zu gehen.
Vielmehr müssen wir die Fähigkeit erlangen, Diskussionen auf der Sachebene zu belassen und nicht in die Vorwurfshaltung, Vorverurteilung oder in Beschimpfungen verfallen – denn das schafft eine Thematische Ablehnung!

 

Und damit spreche ich alle „Seiten“ an!

 

Also immer schön den Kopf für etwas Neues frei halten und neue Wege bestreiten 😉

Meine Kandidatenrede

Meine Kandidatenrede für den Beisitzerposten im Landesverband NRW der Piratenpartei.
Sie entspricht nicht vollständig dem, was ich am 31.8.2014 auf der Bühne gesagt habe und diente mir als Leitfaden 🙂

Hallo,
mein Name ist Dennis Deutschkämer. Ich bin 25 Jahre alt, Fachinformatiker und komme aus dem Kreis Herford.
Ich kandidiere als Beisitzer und bin aktuell Landesbeauftragter für pirateninfo, in der Schatzmeisterei und übernehme die Konzeptionierung und Realisierung der Inventardatenbank für den Landesverband.

Zusätzlich versuch ich „die helfende Hand“ zu sein.
Ich bin beim Neuaufbau der Landeswebseite beteiligt und durfte den letzten LPT in Bielefeld organisieren.

Das sind so einige verwaltungstechnische Aufgaben bei denen ich reinschnuppern und mitarbeiten durfte.
Und ich habe gesehen, dass wir einen Arsch voll Arbeit haben.
Großen Respekt an die, die es bisher machen oder gemacht haben!
Ich hab da ein gutes Gefühl, dass Tim, als neuer GenSek, hier einen super Job machen wird.

Ich habe aber auch viele Reibungsverluste gesehen.
Reibungsverluste, welche sich bis in die Basisarbeit hineinerstrecken.
Jeder kennt die Situation, in denen man ein Motiv, einen Flyer, Kontaktdaten oder sogar eine Aktion gesucht hat und sich all das mühselig erfragen musste.

Ich glaube, es sorgt für sehr viel Frust, wenn die Energien, welche in politische Aktionen investieren werden sollte, für einen solchen „Overhead“ geopfert werden muss.
In den Konzepten der Inventardatenbank habe ich versucht, einen solchen „Overhead“ von Anfang an auszuschließen.

Ich möchte mich, zusätzlich zur Unterstützung meiner Vorstandskollegen, dafür einsetzten, dass solche Reibungsverluste minimiert werden, so dass wir unsere Kampagnenfähigkeit ausbauen können.

Nun zu dem was mich motiviert…

Es ist OK, wenn noch nicht alles perfekt klappt – wir sind die Partei die neue Wege gehen will.
Neue Wege in der Parteiverwaltung, aber vor allem in der Politik!
Wir verändern uns, genauso wie die Welt da draußen.
Wir sind eine Partei, die nicht nur offen für Neues ist, sondern damit Politik gestalten möchte.
Wir möchten die Menschen nicht einschränken, wir wollen ihnen Möglichkeiten bieten.

Wir haben die Politik der letzten Jahre mehr erreicht, als alle außerparlamentarischen Parteien zusammen.
Unsere verstrichene und aktuelle Bundes- und Landesregierung zeigt mit der Bildungs- und Sozialpolitik, dass es keine Politik für die Menschen ist.
Bei der „NSA-Affäre“ und der „Digitalen-Agenda“ zeigt sich ganz klar die Hilflosigkeit und Unfähigkeit aller anderern Parteien!
Man pinkelt auf die Bürger und will es ihnen als Regen verkaufen!

Die Liste, weswegen ich den ganzen Kram mache, wird von Tag zu Tag länger…

Ich möchte mich gemeinsam mit meinem Vorstandskollegen dafür einsetzten, dass Piraten-Politik vom Bürger wieder mehr wahrgenommen wird.

Wir wollen 2017 wieder in den Landtag – also lasst es uns gemeinsam angehen!