Dennis Deutschkämer

Dezentraler Landesparteitag – die Erste

Bei einem dezentralen Parteitag, wird EIN Parteitag auf mehr als einem Standort ausgerichtet.

 

Dabei wird angestrebt, dass es keine „Hauptstelle“ und unterschiedliche „Nebenstellen“ gibt, sondern, es werden alle Standorte mit den gleichen Rechten und Pflichten ausgestattet.

 

In der Theorie, können sich die verantwortliche Versammlungsleitung und die verantwortliche Wahlleitung an unterschiedlichen Standorten befinden.

 

Es soll so viel mehr Mitgliedern die Möglichkeit gegeben werden, an der Willensbildung der Partei mitzuwirken. Viele Menschen können es sich, aus zeitlichen oder monetären Mitteln, nicht leisten, weit entfernte Parteitage zu besuchen.

 

Herausforderungen

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten ist ein hohes Maß an organisatorischem Overhead notwendig. Damit dieser so gering wie möglich bleibt, sollten technische Werkzeuge möglichst effizient und sinnvoll eingesetzt werden.

 

Dabei muss jeder Standort einige personelle und technische Kriterien erfüllen:

 

Sollte es auf einem LPT zu geheimen Abstimmungen oder Wahlen kommen, so sind an einem Standort mindestens instruierte Wahlhelfer anwesend.

Damit jedes Mitglied Akkreditiert werden kann, benötigt es Menschen, welche diese vornehmen. Gleichzeitig muss ein Weg, zum Verhindern von Mehrfachakkreditierungen gefunden werden.

 

 

Beta-Test

Im ersten Anlauf sollten wir einen BETA-Test starten, welcher so aussehen kann, dass wir in einem Gebäude, zwei unterschiedliche Räume für einen dezentralen Parteitag nutzen (ähnlich wie auf der lmvb141).

 

Das erleichtert das „Debugging“ von Technik und Personen.

 

 

Ich wünsche mir, dass wir in der nächsten LaVo Sprechstunde (4.12.2014) einen Termin für die Ausarbeitung eines Konzeptes festlegen können – damit wir möglichst bald, sollte es genug Interesse geben, einen dezentralen Landesparteitag durchführen können 🙂

Der LaVo ist NICHT die Twitterpolizei!

Jeden Tag landen mehere Tickets bei uns im Vorstand, in denen wir darum gebeten werden, doch mal bitte etwas gegen Mitglied XY zu unternehmen, weil im Mumble, auf der Mailingliste oder gar auf Twitter* irgendetwas gesagt/geschrieben wurde.

 

Die Bandbreite an Maßnahmen, welche einseitig gegen die Mitglieder gefordert werden, reicht von den Eskalationsstufen gefühlt her, von einfachen reden über ein Parteiausschlussverfahren bis hin zur Kündigung des Atomwaffensperrvertrags.

 

Die Tickets bestehen wahlweise aus einer Aneinanderreihung von Links, welche auf Tweets verwiesen und/oder zitierten Textwüsten aus Wikipedia.

 

 

Es wird an den Vorstand, nicht als vermittelnde Stelle herangetreten, sondern mit dem Versucht, die Entscheidungsgewalt des Vorstandes als „Waffe“ oder „Drohmittel“ zu benutzen.

 

Über die Ziele und Motivationen einiger müssen wir nicht reden ….

 

Für solche Dinge lass ich mich nicht missbrauchen!

 

Ich habe keine Laust darauf, von Menschen nur als Mittel „zum Sieg“ in ihrem persönlichen und unpolitischen Streit gesehen zu werden – und noch dazu zwischen die Fronten zu geraten.

 

Ich / Wir sind bereit, mit Menschen zu reden und wollen versuchen zu vermitteln, wenn es von beiden Seiten so gewünscht ist – aber nicht auf diese Spirale der schlechten Laune.

 

Sich um diese Tickets zu kümmern, welche die Partei häufig in keinster Weise weiter bringen, kostet Zeit, Geduld und vor allem Nerven – denn wenn die Tickets nicht schnell genug beantwortet wurden oder nicht die erwartete Entscheidung des Senders getroffen wurde, gibt es Diskussionen (zumeist auf Twitter).

 

Waren ein paar Worte von mir….

 

*Twitter wird am häufigsten herangezogen...

Kandidatenrede polGef

Hallo,
mein Name ist Dennis Deutschkämer.
Ich denke mal, viele kennen mich.
Ich bin Beisitzer im aktuellen Landesvorstand – da lass ich das weitere Vorstellungsgeplänkel mal sein.

Ihr habt mich damals gewählt, als ich einige Dinge auf meinem Zettel stehen hatte, welche ich angehen wollte.
Dinge, welche ich als wichtig erachtet habe.
Dann kam der Realitätsabgleich.
Dinge welche mir wichtig erschienen, waren fast unwichtig.
Probleme waren andere, als die, die ich auf dem Zettel stehen hatte.

Ich habe mit Kreisverbänden und Mandatsträgern gesprochen, welche sich „nicht abgeholt fühlten“ – schon fast im Stich gelassen.
Informationen würden nicht fließen, die Kommunikation scheitert.
DAS will ich angehen!
Ich will nicht, dass wir eine Partei der Einzelkämpfer sind. Das wird uns nicht gerecht. Das wird der Verantwortung unseren Themen gegen über nicht gerecht.
Bitte helft uns, eure Aktionen, eure politische Arbeit und eure Erfahrungen in den Landesverband zu verbreiten und zu nutzen!

Ich wollte damals in den Vorstand, weil ich Verantwortung übernehmen wollte.
Verantwortung für den Landesvorstand…
Verantwortung für den Landesverband…
Ich bin in dieser Partei, weil ich Verantwortung übernehmen will!
Wir alle sind Mitglieder der Piratenpartei, weil wir Themen gesehen haben, für dir wir uns einsetzten, Themen für die wir eine Verantwortung verspüren, für die wir Verantwortung übernehmen wollen!
Ich will mit euch daran arbeiten, dass wir dieser Verantwortung endlich gerecht werden.
Ich möchte der Garantien nach mir sagen können, dass wir, das Beste gegeben haben.

Daraus ziehe ich meine Energie!

Der Landtag 2017 ist nicht das Ziel, sondern sollte Konsequenz sein. Konsequenz, einer guten Politik im Landtag, in den Kommunen und auf der Straße.

Ja, das sind sehr große Schuhe, in die ich wachsen möchte. Es wäre vermessen, etwas anderes zu behaupten.
Ich werde auf die Erfahrungen und die Unterstützung von Jens zurückgreifen und profitieren können.

Das mit den Piraten, das wird schon – Ich hab da Lust drauf 🙂