Der LaVo ist NICHT die Twitterpolizei!

11. November 2014

Jeden Tag landen mehere Tickets bei uns im Vorstand, in denen wir darum gebeten werden, doch mal bitte etwas gegen Mitglied XY zu unternehmen, weil im Mumble, auf der Mailingliste oder gar auf Twitter* irgendetwas gesagt/geschrieben wurde.

 

Die Bandbreite an Maßnahmen, welche einseitig gegen die Mitglieder gefordert werden, reicht von den Eskalationsstufen gefühlt her, von einfachen reden über ein Parteiausschlussverfahren bis hin zur Kündigung des Atomwaffensperrvertrags.

 

Die Tickets bestehen wahlweise aus einer Aneinanderreihung von Links, welche auf Tweets verwiesen und/oder zitierten Textwüsten aus Wikipedia.

 

 

Es wird an den Vorstand, nicht als vermittelnde Stelle herangetreten, sondern mit dem Versucht, die Entscheidungsgewalt des Vorstandes als „Waffe“ oder „Drohmittel“ zu benutzen.

 

Über die Ziele und Motivationen einiger müssen wir nicht reden ….

 

Für solche Dinge lass ich mich nicht missbrauchen!

 

Ich habe keine Laust darauf, von Menschen nur als Mittel „zum Sieg“ in ihrem persönlichen und unpolitischen Streit gesehen zu werden – und noch dazu zwischen die Fronten zu geraten.

 

Ich / Wir sind bereit, mit Menschen zu reden und wollen versuchen zu vermitteln, wenn es von beiden Seiten so gewünscht ist – aber nicht auf diese Spirale der schlechten Laune.

 

Sich um diese Tickets zu kümmern, welche die Partei häufig in keinster Weise weiter bringen, kostet Zeit, Geduld und vor allem Nerven – denn wenn die Tickets nicht schnell genug beantwortet wurden oder nicht die erwartete Entscheidung des Senders getroffen wurde, gibt es Diskussionen (zumeist auf Twitter).

 

Waren ein paar Worte von mir….

 

*Twitter wird am häufigsten herangezogen...