USB Type-C

12. August 2015

Gegen Ende 2014 wurde nach langjähriger Entwicklung der Anschlusstandard USB Type-C verabschiedet.

 
Type A – Der USB Stecker, welcher in den Rechner kommt
Type B – Ein großer, fast quadratischer Stecker, welcher bei vielen Druckern verwendet wird.

Mini Type B – häufig bei Kameras und externen 2,5“ Festplatten verwendet.
Micro Type B – kommt bei Smartphones zum Einsatz.

 

Nun kommt der Type-C Stecker dazu. Der große Vorteil wird sein, dass der Stecker verdrehsicher, robuster und kleiner als die älteren Type-B Stecker ist.

 

Aber das sind nicht die einzigen Vorteile…

 

 

 

 

 

 

Hört sich ja alles wundervoll an, ABER der Type-C Standard muss von diesen technischen Funktionen keine einzige können!

 
In den Köpfen der Consumer und auch vieler Techniker etabliert sich gerade der Gedanke, dass USB Type-C immer viele/einige dieser neuen Funktionen mit sich bringt. – Dadurch kommt es zu einer eher schlechten Beratung und falschen Erwartungen mit großen Enttäuschungen.

 
USB Type-C muss mind. USB 2.0 können. USB 3.x und alle der aufgeführten Funktionen sind optional, auch wenn es technisch und von der Handhabung sinnvoll wäre.
Weil es keine einheitliche Auszeichnung gibt, wird es in Zukunft Missverständnisse geben, welche Funktionen ein Gerät eig. nun kann. Es wird auch viele Enttäuschungen geben, wenn das neu erworbene Smartphone nur die langsamere Übertragung von USB 2.0 beherrscht.

 

 

Meiner Meinung nach wäre es richtig und wichtig für den Type-C Stecker gewesen, ihn an einen neuen USB Standard zu binden – welcher auch gerne USB 4.0 genannt hätte werden können und nicht nur 3.1, um eben die Unterscheide zu verdeutlichen.

 

Ein Stecker und Kabel für alles – von dieser Entwicklung sind wir weit entfernt.